Doppelmayr D-Line

Auftraggeber: GRÜBL Automatisierungstechnik GmbH,
Standort: Wolfurt

ANSPRECHPARTNER GRÜBL 

Andreas Dunst - Grübl

Ing. Andreas Dunst
Prokurist
T. +43 (0) 3113 20150-112
M. +43 (0) 664 403 92 56
andreas.dunst@gruebl-automation.at

 

Wie Doppelmayr dank evon XAMControl moderne und individuelle Seilbahnen der Serie D-Line in höchster Effizienz fertigt.

D-Line steht bei Doppelmayr/Garaventa für eine neue Seilbahngeneration, bei der alles neu gedacht wurde: Neuer Komfort, neue Technik, neue Features, neues Design, neue Wege in der Fertigung. Das Ergebnis ist eine Seilbahngeneration, die komfortabel, leise und ruhig ist. Die Anlagen sind wartungsfreundlich und hochgradig individualisierbar. All das hat seinen Ursprung in der Fertigung. Denn nur die Summe aus präzisen Bauteilen, gefertigt in präzisen Prozessen ergibt eine leistungsfähige und zuverlässige Seilbahn.

Unikate effizient gefertigt

Jede Seilbahn wird heute individuell für den Kunden entwickelt. Dies hat Doppelmayr/Garaventa dazu inspiriert, den Produktionsprozess weiterzuentwickeln. Die Firma GRÜBL Automatisierungstechnik GmbH, langjähriger evon-Partner, war im Zuge der Digitalisierung wesentlich für die erfolgreiche Konzeptionierung, Entwicklung und Umsetzung des Produktionsleitsystems verantwortlich. Auf Basis von evon XAMControl werden heute unterschiedliche Abteilungen und Prozesse stärker miteinander vernetzt, was zu einer hohen Wertschöpfung und Erleichterung der täglichen Arbeit führt.

Die D-Line Fertigungsstraße im Doppelmayr-Werk in Wolfurt (AUT) ist die erste Anlage mit visueller Unterstützung und Protokollierung aller Montageschritte. Jeder Handgriff wird dokumentiert, Werkzeuge und Material automatisiert bestellt und zur Verfügung gestellt. So ist immer alles griffbereit, Verzögerungen und Fehler sind nahezu ausgeschlossen. Was zu tun ist, wird den Mitarbeitern an einem großen Bildschirm an den Arbeitsstationen visualisiert.

Systematisch vernetzt

Die Arbeitsanweisungen werden heute ohne Umweg via evon XAMControl automatisch aus den CAD- und Systemdaten, die von den Seilbahn-Ingenieuren in den technischen Büros erstellt werden, generiert. Dadurch werden maximale Effizienz und Genauigkeit gewährleistet. Im Schnitt werden 150.000 Code-Zeilen für jede einzelne Seilbahnstation vollautomatisch und individuell als Unikat erzeugt. Elektronische Schrauber, Werkzeuge und Vorrichtungen erhalten daraus ihre Werte, die Mitarbeiter erhalten die detaillierten Vorgaben für die Arbeitsschritte.

Mit diesem Digitalisierungsschritt wird nicht nur die Arbeit in der Montage erleichtert, sondern auch die Analyse und die Qualitätssicherung auf ein neues Level gehoben. Pro Station werden knapp 2.500 Code-Zeilen als Ergebnis des Fertigungsprozesses zurückgespielt. Diese sind die Datenbasis für die Dokumentation sowie für die aktive Prozessverbesserung. In Zukunft ist die Integration künstlicher Intelligenz und mitlernender Systeme angedacht, die bei weiteren Verbesserungen helfen werden.

Faktor Mensch

Ein Prozess ist aber immer nur so gut, wie die Mitarbeiter, die ihn umsetzen. Damit diese nicht nur anonyme Stationsbauteile fertigen, bietet die neue evon XAMControl-Visualisierung eine charmante Option. Links oben am Bildschirm jeder Arbeitsstation, auf dem die Arbeitsschritte dargestellt werden, ist stets der Name der Seilbahn und die Flagge des Ziellands des aktuellen Elements abgebildet. So wissen die Mitarbeiter, wo ihre Leistung in Zukunft Seilbahnfahrgäste begeistern wird.

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